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Stallikon beginnt das neue Jahr mit Gemeinschaft, Besinnung und Zuversicht


Der Stalliker Neujahrsapéro 2026 stand in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Rund 150 Einwohnerinnen und Einwohner folgten der Einladung des Gemeinderats in die Turnhalle Loomatt – zu einem Anlass, der bewusst Raum für Innehalten, Mitgefühl und gemeinsames Weitergehen schuf.


Gleich zu Beginn fand Gemeindepräsident Reto Bernhard Worte, die den Ton des Vormittags prägten.

Es fällt mir nicht leicht, den heutigen Neujahrsapéro mit diesen Worten zu eröffnen“, sagte er und bezog sich auf das tragische Unglück in Crans-Montana, das viele Menschen bewegt und erschüttert hat. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Verstorbenen, bei den Verletzten und bei allen, die mit den Folgen dieses Ereignisses leben müssen.


Solche Momente, so Bernhard, machten deutlich, „wie zerbrechlich und endlich das Leben ist“. Sie seien eine Einladung, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen: „die Zeit, die wir haben, die Menschen, mit denen wir sie teilen, und die Verantwortung, diese Zeit achtsam und bewusst zu leben.


Gerade aus diesem Geist heraus habe sich der Gemeinderat entschieden, den Neujahrsapéro nicht abzusagen. „Nicht aus Gedankenlosigkeit – sondern als Zeichen der Gemeinschaft, der Verbundenheit und des gemeinsamen Weitergehens, bei allem Respekt und Mitgefühl“, betonte der Gemeindepräsident. Umso mehr freue es ihn, die Anwesenden im Namen des Gemeinderats begrüssen zu dürfen.


Musikalisch umrahmt wurde der Anlass traditionsgemäss von der Musikgesellschaft Stallikon, deren Klänge dem Vormittag eine feierliche, verbindende Atmosphäre verliehen. Für das Herrichten der Turnhalle dankte Reto Bernhard den Werkmitarbeitern sowie Bruce Nydegger und Patrick Brauer ausdrücklich.


In seiner Ansprache blickte der Gemeindepräsident auch nach vorne. Er wünschte der Bevölkerung „ein gutes neues Jahr, gute Gesundheit, ganz viel Glück“ und dass „alle Vorsätze und Wünsche für 2026 in Erfüllung gehen“. Gleichzeitig dankte er den Stallikerinnen und Stallikern für das Vertrauen in die Behörden: Der Gemeinderat, die Schulpflege und die Rechnungsprüfungskommission seien für die neue Amtsdauer in stiller Wahl bestätigt worden, bei der

Baukommission stünden im März noch Wahlen an.


Ein besonderer Dank galt Devi Rao, Kulturbeauftragter der Gemeinde und Präsident des Gemeindevereins. „Ein herzliches Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Gemeinde“, sagte Bernhard. Devi Rao leiste „wertvolle Arbeit“ – nicht nur in der Kultur, sondern auch bei der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für verschiedene Kommissionen und Behörden.


Mit Blick auf das Jahr 2026 skizzierte der Gemeindepräsident zwei zentrale Zukunftsprojekte: Für die ältere Bevölkerung das Projekt Landgarten mit Alterswohnungen, für die jüngere Generation die Erweiterung der Schulanlage Püntenmit Mehrzweckhalle sowie ein Generationenplatz für Jung und Alt. Beide Vorhaben kommen zur Urnenabstimmung: Im März gehe es um die Absichtserklärung Landgarten, im September um den Baukredit für das Schulhaus Pünten – optional ergänzt durch den Generationenplatz.


Am 4. Februar findet die Informationsveranstaltung zum Projekt Landgarten hier in der Turnhalle Loomatt statt“, kündigte Bernhard an. Die Informationsveranstaltung zum Projekt Pünten sei nach den Sommerferien geplant. Laufende Informationen würden auf der Website der Gemeinde und der Schulpflege publiziert.


Zum Abschluss erinnerte der Gemeindepräsident an einen weiteren kulturellen Höhepunkt: Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon findet am 17. und 18. Januar in der Turnhalle Loomatt statt.


Mit den Worten „Besten Dank für Ihr Kommen“ wünschte Reto Bernhard den Anwesenden anregende Gespräche und einen guten Appetit beim Apéro. Der Stalliker Neujahrsapéro 2026 wurde so zu dem, was er sein sollte: ein stilles, würdiges und zugleich zuversichtliches Zeichen gelebter Gemeinschaft.



 
 
 

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